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Füße auf einer Luftmatratze auf Wellen - darüber Wolken - Bild in Orangetönen
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Traumatherapie NARM
(Neuro Affective Relational Model™ nach Dr. L. Heller)
- Entwicklungstrauma, Bindungstrauma, Schocktrauma -

Eine Stärke der NARM Traumatherapie ist ...

... das Bewältigen belastender (Kindheits-) Erfahrungen und deren langfristige Folgen
(Entwicklungs-, Bindungs-, Schocktraumen, PTBS, K-PTBS),
das Lösen von alten Überlebensstrategien, das Stärken von Selbstwirksamkeit, Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit.

NARM ...

  • ... erforscht die individuelle Anpassung an ein Trauma (das Wie, die Anpassungsstrategie) - und nicht so sehr das Trauma-Narrativ selbst (der Inhalt des Traumas).
  • ... fragt nicht: „Was stimmt nicht mit Ihnen?"  - sondern: „Wie mussten Sie sich an die traumatischen Umstände anpassen, um zu überleben?".
  • ... ist auf den gegenwärtigen Moment ausgerichtet (das In-Kontakt sein) - und nicht primär auf die Geschichte.
  • ... ist nicht so sehr regressiv (Re-Aktivierung des kindlichen Bewusstseins und Erlebens) - sondern fördert das Erwachsenen-Bewusstsein (die eigene Selbstwirksamkeit) als Ressource.
  • ... beabsichtigt nicht die Entladung von Gefühlen (Katharsis) - sondern stärkt die Fähigkeit, Gefühle HABEN und HALTEN zu können (Containment).
  • ... ist nicht zielorientiert auf das Beseitigen von Symptomen aus - sondern prozessorientiert auf das Erforschen der den Symptomen zugrundeliegenden Muster, der „inneren Landkarte" der Klient*Innen.
  • ... behandelt keine „pathologischen" Symptome - sondern tritt immer in Kontakt mit dem ganzen Menschen.
  • ... ist keine Methode, bei der die Klient*Innen einem Experten (Therapeuten) folgen - sondern bei der die Klient*Innen führen und der Therapeut begleitet und neue Möglichkeiten anbietet, Punkte zu erforschen.
  • ... primär kein Krisenmanagement (reaktiv)  - sondern will die eigene Resilienz (Fähigkeit mit Krisen und Herausforderungen umzugehen) und Selbstwirksamkeit der Klient*innen stärken (proaktiv)

"Verbindung - unsere tiefste Sehnsucht und größte Angst!
Die spontane Bewegung in uns allen zielt auf Kontakt. Gleich wie zurückgezogen wir sein mögen, ungeachtet der Schwere dessen, was wir erlebt haben, gibt es - so wie eine Pflanze sich auf die Sonne ausrichtet - in jedem von uns auf tiefster Ebene den Impuls zur Verbundenheit."
(Dr. Laurence Heller)


Frühe traumatische Erfahrungen ...

... beeinträchtigen unsere Fähigkeit, mit uns selbst und mit anderen in Kontakt zu sein. Auf diese Weise werden unsere Lebenskraft und Lebendigkeit eingeschränkt, worauf die meisten psychischen und viele körperliche Probleme beruhen.
NARM stärkt die Fähigkeit zur Selbstregulierung und ermöglicht die Entwicklung eines gesünderen Selbstbildes.

NARM ist ein umfassender Ansatz ...

... für die Arbeit an Entwicklungs-, Bindungs- und Schocktraumen, der die Vergangenheit eines Menschen zwar einbezieht und würdigt, bei dem die Betonung jedoch auf der Arbeit im Hier und Jetzt liegt. Die ressourcenorientierte Methode ist eine auf somatischen Grundlagen basierende Psychotherapie, die hilft, dysfunktionale Anteile wahrzunehmen, ohne dass diese zum Hauptthema der Therapie werden. Das Verfahren betont unsere Stärken, Fähigkeiten und Resilienz und setzt an der Regulierung des Nervensystems an.

Unsere fünf Grundbedürfnisse und Kernfähigkeiten bilden den Fokus von NARM:

  • Kontakt: Fähigkeit in Kontakt mit uns selbst, unserem Körper und unseren Emotionen zu sein. Fähigkeit zu wirklichem Kontakt zu Anderen.
  • Einstimmung: Fähigkeit auf die eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Impulse eingestimmt zu sein. Fähigkeit, physisch und emotional Nährendes zu erkennen und in sich aufzunehmen.
  • Vertrauen: Fähigkeit zu vertrauen und das Zulassenkönnen von gesundem, gegenseitigem Aufeinander-Angewiesensein.
  • Autonomie: Fähigkeit ohne Angst und Schuldgefühle seine Meinung und Bedürfnisse auszudrücken und angemessene Grenzen zu setzen (klares NEIN und JA sagen können).
  • Liebe-Sexualität: Fähigkeit mit offenem Herzen zu leben. Fähigkeit, liebevolle Beziehungen und eine lebendige Sexualität miteinander zu verbinden.

Selbstregulierung, Identität und Selbstachtung ...

... werden beeinträchtigt, wenn diese Bedürfnisse und Fähigkeiten nicht ausreichend genährt und entwickelt werden können. Um mit einer Erfahrung von Mangel oder Bedrohung so gut wie möglich zurechtzukommen, entwickelten wir damals sinnvolle Überlebensstrategien, die aber heutzutage unsere Erfahrungen in der Gegenwart verzerren und Fragmentierung und Entfremdung bewirken.

Die fünf Kernressourcen ...

... können mithilfe von NARM nachreifen, so dass sich nicht länger das Gefühl einstellt, Opfer der eigenen Geschichte zu sein. Identitätsverzerrungen wie geringes Selbstwertgefühl, Scham und chronische Selbstverurteilung können sich auflösen, zugleich wachsen die Beziehungsfähigkeit und gesunde Ausdrucksformen unserer Lebendigkeit.

Ganz generell kombiniere ich in der NARM - Traumtherapie unterschiedliche therapeutischen Ansätze und Methoden.


„Es geht in einer nachhaltig wirksamen Therapie nicht um ein rein mentales Wissen - es braucht ein verkörpertes Wissen.
Der Unterschied ist ähnlich bedeutsam wie der zwischen einer zweidimensionalen Landkarte und der dreidimensionalen Wirklichkeit."